echt gut für mich!

Philosophie

Wir alle unterliegen dem Alltagsstress, müssen ständig Entscheidungen treffen und haben manchmal kaum Zeit, um auch nur einmal tief durchzuatmen. Und genau hier setzen wir an: Wir möchten, dass Sie, sobald Sie dasMechlers betreten, frei von Entscheidungsdruck, Hektik und Etikette sind. Wir möchten Ihnen einen Rahmen bieten, innerhalb dessen Sie sein können, wie Sie wollen. Wo Sie sich Ihre ganz persönliche und wohlverdiente Auszeit so gestalten können, wie es Ihnen gefällt. Wo Sie Gleichgesinnte treffen können. Wo gute Energie herrscht und alles kann, aber nichts muss. Wo Sie für eine Stunde, einen Tag oder länger gut aufgehoben sind, um einfach nur rundherum zu genießen, ohne jegliche Verpflichtung. Deshalb ist es für uns nach wie vor wichtig, neuen Impulsen eine Chance zu geben, Altes loszulassen, um Neuem Platz zu machen. Das war schon immer so bei Mechlers und so wird es sicherlich auch bleiben.

Das Mechlers

Die Geschichte des Mechlers und somit der Waldesruh ist knapp 100 Jahre alt. Und wer könnte sie besser erzählen als die Frau, die seit 60 Jahren mitten im Geschehen wohnt: Marianne Mechler, unsere Seniorchefin. 

Das Interview wurde geführt von ihrer Enkeltochter Sandra. Tauchen Sie mit den beiden ein in eine Geschichte über Mut, Veränderungen und Zusammenhalt, seit 1928 geschehen an diesem wunderbaren Fleckchen Erde hier.

Sandra: Oma, du wohnst ja schon seit 60 Jahren hier und erlebst gerade mit, wie aus dem Haus Waldesruh dasMechlers wird. Wie fühlt sich diese Veränderung für dich an?

Oma: Aufregend, und in der Zwischenzeit echt gut. Wie ich in all den Jahren gelernt habe, kommt immer wieder der Zeitpunkt, an dem man sich fragt: ‚Und jetzt? Wie geht es jetzt weiter?‘. Und dann ist es wichtig, sich immer wieder neu zu erfinden, aber dabei seinen Werten treu zu bleiben. Genau das haben Karin und Jörg jetzt für sich getan und ich bin glücklich, die beiden auch künftig so gut es geht zu unterstützen. Ich bin mir sicher, dass auch diese Veränderung wieder etwas Gutes hervorbringt. Denn es geht ja auch weiterhin darum, Frauen einen Ort zu geben, an dem sie sich wohlfühlen und ungeachtet jeder Etikette einfach mal sie selbst sein können.

Sandra: Oma, das klingt ja echt schön. Hattest du denn gar keine Probleme, diese Veränderung anzunehmen?

Oma: Doch klar, immerhin haben dein Opa und ich diese Schönheitsfarm mitten im Odenwald aufgebaut. Das war nicht immer einfach und umso stolzer waren wir, dass wir über die Jahre so viele Stammkundinnen gewinnen konnten, die uns regelrecht ans Herz gewachsen sind. Sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass viele nun mit dem Konzept der Tagesfarm nicht mehr zu uns kommen können, einfach weil sie zu weit weg wohnen, war nicht leicht. Aber ich habe zugehört und verstanden und stehe ganz hinter der Entscheidung der beiden. Denn neue Zeiten brauchen nun mal neue Ideen, und zwar auch wenn es um Schönheit und Wellness geht. 

Weißt du, als wir 1993 so etwas Ungewöhnliches wie eine Schönheitsfarm eröffnet haben, haben sich viele unserer Kundinnen nicht getraut, laut zu sagen, dass Sie hierher kommen. Der allgemeine Tenor war damals noch, „Wer braucht denn sowas?, und „Sowas kann sich doch nur die Elite leisten!“. Aber vorallem in den letzten Jahren wurde das Bedürfnis nach Zeit für sich und den entsprechenden Angeboten immer gesellschaftsfähiger.

Sandra: Das war mir gar nicht klar, dass sich das so gewandelt hat. Kannst du dir erklären, warum euer Angebot trotz der Vorbehalte so gut angenommen wurde?

Oma: Neben dem Erholen und Abschalten glaube ich, dass es um die Geselligkeit ging. Bei uns haben sich Gleichgesinnte getroffen und sich in den Problemen der anderen wieder gefunden. So haben sich über die Jahre viele Freundschaften entwickelt. Nur unter Frauen, musste mal nicht auf Anstand und Aussehen geachtet werden, es wurde viel gelacht und herumgealbert. Damit entstand ein Ort an dem Frauen einfach nur sie selbst sein können. Genau das wird im Mechlers fortgeführt und mit den sehr individuellen Möglichkeiten sogar noch mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Sandra: Mama und Papa sind ja jetzt schon die vierte Generation, die dieses Haus leitet. Kannst du uns ein wenig mitnehmen, was die Waldesruh sonst schon so erlebt hat?

Oma: Also wie gesagt schon immer kommen Menschen in dieses Haus, um sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Seit deine Ur-Uroma Elise es erbaut und als Gasthof eröffnet hat, galt dieser Ort als Insel vom Alltag. Selbst als es zwischenzeitlich ein Kurheim war, kamen die Mädchen aus ganz Deutschland, um sich bei uns zu erholen. Sogar Schwimmbad und Sauna hatten wir damals schon, fast als hätten wir geahnt, dass wir mal eine Schönheitsfarm daraus machen. Und wie hat dein Opa so schön gesagt: „Das Geschäft ist das gleiche geblieben, nur die Mädchen sind ein wenig reifer geworden.“ Aber auch an uns ist die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen, sodass Ende der 90er Jahre Karin und Jörg als „fachfremd“ mit eingestiegen sind. Ich gebe zu, dein Opa und ich hatten am Anfang leichte Bedenken, aber deine Eltern haben sich in kürzester Zeit als hervorragende Gastgeber herausgestellt. Es war eine sehr schöne gemeinsame Zeit und eine spannende Erfahrung zu erleben, wie die beiden das Thema Beauty und Wellness immer wieder verbessert haben und auch weiterhin viele neue Ideen für Erholung und Entspannung entwickeln.

Sandra: Du kommst ja eigentlich aus dem wunderschönen Dorf Unterammergau in Bayern. Wie war das für dich in die Gaimühle hier im Odenwald zu ziehen?

Oma: Dein Opa und ich haben uns ja im Schwimmbad meines Dorfs kennengelernt. Er hat dort in einem sehr guten Restaurant gearbeitet. Als ich dann mit meiner Mutter damals, Anfang der 60er Jahre, zum ersten Mal in die Gaimühle gekommen bin, habe ich mich direkt wohlgefühlt. Dies ist einfach ein besonderer Ort, fernab von Stress, Hektik und Lärm. Klar vermisse ich meine Berge manchmal, aber hier mitten im Wald direkt am Höllbach zu wohnen, das weiß ich sehr zu schätzen. Und weißt du Sandra, ich liebe dieses Haus. Als wir damals die Schönheitsfarm eröffnet haben, haben wir mit fachkundiger Hilfe komplett renoviert und ich bin heute noch begeistert, wie schön es geworden ist. Und daher bin ich dankbar, schon so lange Teil des Geschehens an diesem wunderbaren Ort zu sein und hoffentlich noch eine Weile bleiben zu können. Es macht mich einfach stolz, ein Teil dieser Familie zu sein.

Sandra: Dankeschön Oma, für diese vielen Einblicke! Verrätst du uns zum Schluss noch, das Kurioseste, das du in den 60 Jahren erlebt hast?

Oma: Oh, da fällt mir so Einiges ein. Wir hatten da zum Beispiel diese langjährige Stammkundin, die immer in demselben Zimmer untergebracht war. Einmal aber war das Zimmer bereits anderweitig vergeben, sodass sie das Nachbarzimmer bezog. Am ersten Morgen nach der Wassergymnastik nahm sie aus Gewohnheit den Bademantel mit der Nummer 24 vom Haken und zog ihn an. Die Kundin, der der Bademantel eigentlich gehörte, bat uns daraufhin, ihr bei der Suche behilflich zu sein. Schnell war die Stammkundin als „Bademanteldiebin“ ausfindig gemacht und wir machten sie auf das Missverständnis aufmerksam. Sie jedoch beharrte darauf, im Zimmer 24 zu wohnen, wie eben all die Jahre zuvor. Um zu beweisen, dass es ihr Bademantel ist, bat die andere Kundin sie, in die linke Tasche des Bademantels zu greifen. Als die Stammkundin dann die Unterhose der anderen Kundin hervorholte, rief sie: „Was macht denn ihre Unterhose in meinem Bademantel?“. Schließlich hat sich dann alles aufgeklärt und wir haben alle Tränen gelacht. Ich finde, daran kann man auch sehr gut erkennen, wie gut es den Frauen hier gelingt, abzuschalten. Eine andere Sache, die weniger kurios, dafür aber umso berührender für Opa und mich war, ist dass eines Tages eine Kundin kam, die uns erzählte, dass sie früher ihre Sommerferien immer bei uns im Mädchen-Kurheim verbrachte und es damals schon so schön fand, dass sie jetzt unbedingt nochmal hierher kommen wollte.

Eindrücke aus dem Mechlers

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